Kekse gegen Chancengleichheit

Bild: Kekse. (Herkunft: Bild - Chocolate Ginger Cookies - Alicia via Flickr - CC BY-NC 2.0)

Bild – Chocolate Ginger Cookies – Alicia via Flickr – CC BY-NC 2.0

In ihrer Kolumne in der LVZ/DNN vom 05.12.2016 hat die Jouralistin Christine Keilholz einen Änderungsantrag zum bildungspolitischen Antrag vom Landesparteitag am 13. Juni 2016 von DIE LINKE. Sachsen aufgegriffen – ein Änderungsantrag von mir, der sich gegen das Konzept „Chancengleichheit“ wendet. In ihrer „Dresdner Depesche“ erzählt sie vom Aufräumen des eigenen Büros. Unter all dem alten Papierkram ist wohl auch das Antragsheft vom Landesparteitag, das sie nochmal durchgesehen habe. Sie schreibt: „Änderungsantrag da. Langweilig. Hatten wir schon. Da plötzlich ein Keks. Ja, ein Keks. Denn mit dem Keks habe ich versucht zu erklären, warum „Chancengleichheit“ im Kern kein progressives Anliegen ist. In der Begründung zu meinem Antrag heißt es daher:

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Partei erklärt: Delegiertenschlüssel

In den meisten Parteien finden zahlreiche Parteitage als Delegiertenversammlungen statt. Das heißt, dass nicht alle Mitglieder zu einer Versammlung zusammenkommen, sondern nur einige wenige, die vorher von den jeweils „unteren“ Ebenen gewählt worden sind. Wie sinnvoll das ist, darüber lässt sich streiten. Das Argument „Wenn alle mitmachen ist es besser, als wenn nur ein paar wenige mitmachen können“ klingt zunächst schlüssig. Doch dazu an anderer Stelle mehr.

In diesem Beitrag soll es darum gehen, wie eigentlich entschieden wird, wer wie viele Delegierte hat. Wie immer am Beispiel der Partei DIE LINKE. Hier betrachten wir 3 Parteitage: Den Bundesparteitag von DIE LINKE, den Landesparteitag von DIE LINKE. Sachsen und den Stadtparteitag von DIE LINKE. Leipzig. Das Dokument, welches festlegt, wer wie viele Delegierte hat, heißt Delegiertenschlüssel. Aber langsam. Schauen wir uns ersteinmal an, wie viele Delegierte es bei den jeweiligen Parteitagen gibt:

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Die Sache mit den Fotos von Stimmzetteln

Mittlerweile tauchen in meiner Timeline bei Facebook oder Twitter immer wieder Fotos von Stimmzetteln bei Wahlen auf, bei denen zu sehen ist, wo Leute ihr Kreuz gesetzt haben. Zugegebenermaßen: Viele davon sind Genoss*innen von mir und die Annahme, sie würden DIE LINKE wählen, ist naheliegend. Trotzdem ist das mit den Fotos von der eigenen Stimmabgabe nicht so prall. Warum, möchte ich hier kurz ausführen:

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Kandidatur für die Kandidatur

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Ich habe mich entschieden, mich in meiner Partei DIE LINKE als Direktkandidat für die Bundestagswahl 2017 im Wahlkreis Leipzig II zu bewerben. Auf nicht-Parteisprech: Ich bin nicht Direktkandidat, sondern zunächst Direktkandidatur-Kandidat ;)

Auf dieser Seite finden sich Informationen zu meiner Person, zu meiner bisherigen Tätigkeit in meiner Partei und einigen bisherigen Arbeitsschwerpunkten.

Für meine Genoss*innen im Stadtverband Leipzig und für alle anderen, die das interessiert, findet sich hier ein kleines Motivationsschreiben:

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